die plattform: Warum wir eine dritte anarchistische Föderation für den deutschsprachigen Raum brauchen

Auch wenn die anarchistische Bewegung im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahren wieder stärker wird, schafft sie es nicht gesellschaftliche Relevanz zu erlangen. Warum dies so ist und welche Lösungsvorschläge es gibt, soll Thema des Vortrags sein. An dieser Stelle wollen wir genauer auf das Konzept des “Plattformismus” eingehen – eine spannende anarchistische Strömung, die interessante Ansätze zur Weiterentwicklung des deutschsprachigen Anarchismus bietet.

Vortrag und Diskussion mit “die plattform – eine anarchokommunistische Organisation

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – geöffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang.

3 Jahre Wilde Liga Wien – selbstverwaltet und wild Fußball spielen

Seit drei Jahren mischt die „Wüde Liga“ die Wiener Fußballszene auf. 17 Teams spielen in der aktuellen Saison in der selbstorganisierten und basisdemokratischen Liga. Ohne Leistungsdruck und Schiedsrichter*innen, stehen Fairness und ein freundschaftlicher Kick, kurz gesagt, der Spass am Fußball im Mittelpunkt.
Gleichzeitig versteht sich die Wilde Liga auch als politisches Projekt, ihr Fußball soll von Gleichberechtigung, Diversität und gegenseitigem Respekt geprägt sein – ungeachtet von Gender, sexueller Orientierung, Religion oder Herkunft!

Zum dritten Geburtstag, wollen wir mit den Teams der Wilden Liga, Resümee ziehen. Über Politik und Fußball, Selbstorganisation im Sport und die cis-Männer-Dominanz am Fußballplatz. Über die eigenen Ansprüche eines politischen Fußball und wie die Liga versucht sie umzusetzten.

Spannender Input und Diskussion zu Selbstorganisation, Ansprüche und Realität – nicht nur für Fußballbegeisterte 😉

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – geöffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang.

„Ni Una Menos“ – kollektiver Schrei gegen patriarchalische Gewalt

„Ni Una Menos“ – kollektiver Schrei gegen patriarchalische Gewalt (violencia machista)

“Ni una Menos” – spanisch für “Nicht eine weniger” – ist ein gemeinsamer Schrei gegen das Patriarchat und seine Gewalt gegen Frauen* und feminisierte Körper der um die Welt geht.
Ihren Ursprung hat diese feministische Bewegung in Aktionen Argentinischer Künstler*innen und Aktivist*innen. Inzwischen finden weltweit Aktionen gegen Feminizide statt, aber auch Themen wie Geschlechterbilder, Gender Paygap, Reproductive Gerechtigkeit, Selbstbestimmungsrecht, Feminisierung der Armut, Sexarbeiter*innen Rechte,
Transfeindlichkeit, werden aufgegriffen.

Wir freuen uns dass wir um SuB23 Aktivist*innen von Ni Una Menos Austria begrüßen dürfen!

Inputs und Diskussion über die Bewegung, ihre Ursprünge und gemeinsame Kämpfe gegen das Patriarchat.

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – geöffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang.

Liebig34 muss bleiben!

Infoevent zum räumungsbedrohten Hausprojekt Liebig34

Seit über einem Jahr hat das anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig34 aus Berlin keinen Mietvertrag mehr.
Am 30.01.2020 ist der Prozesstermin für die Räumungsklage angesetzt. Ein Angriff auf die Liebig34 ist ein Angriff auf uns alle!
Deswegen laden wir euch zu einem Abend mit aktuellen Infos, Vernetzung und Diskussion ein.

Für mehr Infos
Liebig34
Twitter Liebig34

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – göeffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang.

radical to the future – Zum Stand der Klimagerechtigkeitsbewegung

Klimagerechtigkeit und Ökologie sind wieder ins Zentrum der politischen und medialen Debatte gerückt. Auch die Erkenntnis, dass die Klimakrise etwas mit Kapitalismus und der Art wie produziert wird zu tun hat scheint sich langsam durchzusetzen. Gleichzeitig ging die Debatte enorm in die Breite und die Ansichten, wie denn nun diese Krise zu lösen sei gehen weit auseinander. Kommt es zu einer Vereinnahmung durch (grüne) Wirtschaft, die schon den nächsten Wachstumsmarkt wittert? Besteht die Bedrohung einer Unterwanderung oder Vereinnahmung durch die extreme Rechten unter dem Label des „Heimatschutzes“, wie das auch in den 80er Jahren versucht wurde? “Klima und Grenzen schützen” geht das zusammen wie #türkisgrün und weismachen will, oder muss Antirassismus und Klimagerechtigkeit unteilbar sein? Wie umgehen mit Sexismus und Rassimus in der Bewegung und auf den Demos? Wir wollen gemeinsam mit Aktivist*innen aus der Bewegung diskutieren „wie offen“ diese ist bzw. wie breit sie sein soll.

Inputs und Diskussion mit Aktivist*innen

Lina Kaunitz, System Change, not Climate Change
Viktoria Spielmann, AUGE/UG Gewerkschafterin und AK Rätin
Raphael und Amina von Friday for Future
Martha von Extinction Rebellion

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – göeffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang.